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Gewinnrealisierung bei Abschlagszahlungen für Werkleistungen

BFH‐Urteil vom 14. Mai 2014 (BStBl II S. 968); BMF‐Schreiben vom 15. März 2016

Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird das BMF‐Schreiben vom 29. Juni 2015 (a. a. O.) aufgehoben. Die Anwendung der Grundsätze des BFH‐Urteils vom 14. Mai 2014 (a. a. O.) wird auf Abschlagszahlungen nach § 8 Absatz 2 HOAI a. F. begrenzt. § 8 Absatz 2 HOAI a. F. gilt für Leistungen, die bis zum 17. August 2009 vertraglich vereinbart wurden. Für diese Fälle wird es nicht beanstandet, wenn die Grundsätze der BFH‐Entscheidung vom 14. Mai 2014 (a. a. O.) erstmalig im Wirtschaftsjahr angewendet werden, das nach dem 23. Dezember 2014 (Datum der Veröffentlichung im Bundessteuerblatt) beginnt. Zur Vermeidung von Härten kann der Steuerpflichtige den aus der erstmaligen Anwendung der Grundsätze der BFH‐Entscheidung resultierenden Gewinn gleichmäßig entweder auf das Wirtschaftsjahr der erstmaligen Anwendung und das folgende Wirtschaftsjahr oder auf das Wirtschaftsjahr der erstmaligen Anwendung und die beiden folgenden Wirtschaftsjahre verteilen.

Originaldokument als PDF zum Download:
2016–03-15-Gewinnrealisierung-bei-Abschlagszahlungen-fuer-Werkleistungen

Bezug nehmend auf: BMF‐Schreiben vom 29. Juni 2015 (BStBl I S. 542):
2015–06-29-Gewinnrealisierung-Abschlagszahlungen-Werkleistungen

QUELLE: Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.

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